Gemeinsam Hoffnung sichtbar machen
Bei mehreren öffentlichen Färbeaktionen sind Nachbarinnen, Besucherinnen und Interessierte eingeladen, ihren eigenen Beitrag zu gestalten. Gemeinsam mit Umut Evers werden Stoffe mit natürlichem Indigo gefärbt und nach und nach zu einer wachsenden Tuchinstallation zusammengeführt. Jede einzelne Arbeit wird so Teil eines größeren kollektiven Kunstwerks, das über mehrere Wochen entsteht. Die Beteiligung ist kostenlos, offen für alle und ohne Anmeldung möglich. Laut Ankündigung dauert die Teilnahme etwa 10 bis 15 Minuten und ist auf Deutsch und Englisch möglich.
Die Färbeaktionen finden auf dem REFO-Campus am Wiclefplatz statt und sind mit dem Kiezdinner verbunden. So wird Kunst nicht als etwas Abgeschlossenes verstanden, das nur betrachtet wird, sondern als Anlass für Begegnung, Austausch und gemeinsames Tun.
Umut Evers arbeitet künstlerisch mit Handwerk, Partizipation und kollaborativen Prozessen. „HOPE“ ist die zweite Ausgabe ihrer Encounters Series; die erste Ausgabe wurde im Rahmen der 13. Berlin Biennale gezeigt. Dort wurde ebenfalls mit Indigo, Stoffresten und kollektiver Gestaltung gearbeitet — als entschleunigter, gemeinsamer Prozess, bei dem Material, Erinnerung und Begegnung zusammenkommen.
Das Projekt lädt dazu ein, Hoffnung nicht nur als Wort auf einem Plakat zu lesen, sondern sie sichtbar zu machen: als Farbe, als Stoff, als Geste und als gemeinsames Zeichen aus dem Kiez.
Es wird gefördert durch Mittel des Aktionsfonds des Quartiersmanagements Beusselstraße.
Ort: REFO-Campus, Wiclefstr. 32, 10551 Berlin
Teilnahme: kostenlos, ohne Anmeldung
Termine:
17. Juni · 16:00–18:00 Uhr
24. Juni · 16:00–18:00 Uhr
1. Juli · 16:00–18:00 Uhr
11. Juli · 16:00–18:00 Uhr