mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur zu Gast in unseren Räumen!

mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur zu Gast in unseren Räumen!
mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur (2025-27), Keyvisual, credit: Studio Itch

Freitag, 8. Mai bis Sonntag, 10. Mai 2026

An rund 50 Orten im Festivalgebiet begegnen sich Urbane Praxis sowie queere Perspektiven in Gruppen- und Soloausstellungen, Workshops, Künstler*innengesprächen, experimentellen Stadtspaziergängen und Fahrradtouren, Konzerten unter Bäumen, Performances auf Dächern sowie Gemeinschaftsaktionen und Interventionen im Stadtraum, an Rollläden und in Hinterhöfen – mit Beiträgen, die die kulturelle Vielfalt der Stadt, der Bezirke und ihrer Bewohner*innen widerspiegeln – getragen von internationalen Künstler*innen ebenso wie von lokalen Akteur*innen. Im Fokus steht dabei eine Perspektive auf die Beteiligten selbst: ihre unterschiedlichen künstlerischen Positionen, kulturellen Hintergründe und Erfahrungen, die das Festival gleichermaßen international wie lokal verankern. Im Rahmen des Festivals gibt es auch bei uns spannende Kunst zu sehen!

Gruppenausstellung mit Agnes Lörincz, Alexander Steffen, Lorant Szathmary

09. – 10. Mai 2026 | 11:00-19:00 Uhr

Quartiersbüro Beusselstraße
Rostocker Str. 35
10553 Berlin

„Soft Symbols“ von Agnes Lörincz – Der Titel der Serie bezieht sich auf eine Reihe kleinformatiger Bilder, bei denen ich einzelne, vorgefundene Stoffreste als Hauptmotiv verwendet habe. Die Form dieser gemusterten Stoffe wurde nicht mehr verändert, sondern auf einen zuvor vorbereiteten Grund aufgeklebt. Als erster Schritt wurden in die frische Farbe zusammengeknüllte Stoffe reingedrückt und wieder weggenommen, so dass eine gewisse amorphe Struktur von Faltungen entstanden sind. Aus der Kombination beider Elemente, Stoffabdruck und echter Stoff, wurde ein zeichenhaftes Bild, ähnlich wie ein Logo, das eine eigene, rätselhafte Symbolik bekommt.

Der Stadtfotograf Alexander Steffen lenkt mit seinem Langzeitprojekt „Vanishing Berlin“ den Blick auf die flüchtigen Sehenswürdigkeiten der Bezirke Moabit und Wedding. Kiezkneipen, Brandwände, Traditionsgeschäfte, Brachen, Werkstätten, Ghostsigns & Grafitti, etc. Orte und Zeitzeichen, die uns beim Kiezspaziergang über Jahrzehnte Orientierung gegeben haben und die nun mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwinden: Ikonen des Alltags. Mit der geplanten Show bei „Freddy Leck sein Waschsalon“ schreibt der Fotograf die Serie von Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten mit starkem Bezug zur Nachbarschaft fort (nach „Linoleum Pannier“, 2016; „Pudel Salon – Pflege aller Rassen“; 2017“ & „Willy Schmidt Steinmetzmeister“; 2024).

Lorant Syzathmary zeigt in der Ausstellung Fotografien zu Ikonen aus Indien. Die Religion in Indien spielt eine zentrale Rolle im Alltagsleben. Die Menschen richten ihr ganzes Leben nach religiösen Vorgaben aus. Ein auffälliges Merkmal im Stadtbild sind die Kühe die als heilige Wesen gelten. So kann man im Stadtbild überall die Kühe antreffen die ein Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Fürsorge gelten. Religiöse Werte beeinflussen nicht nur persönliche Rituale, sondern auch das Verhalten im öffentlichen Raum. Die Religiosität ist deutlich sichtbar im Stadtbild. Die freilaufenden Kühe sind ein Symbol dafür, wie religiöse Vorstellungen das tägliche Leben und die Kultur im Land prägen.

 

Spaziergang Vanishing Moabit:Wedding mit Alexander Steffen | Quartiersbüro Beusselstraße

09. – 10. Mai 2026 | 11:00-13:00 Uhr

Quartiersbüro Beusselstraße
Rostocker Str. 35
10553 Berlin

Der Stadtfotograf Alexander Steffen lenkt mit seinem Langzeitprojekt Vanishing Berlin den Blick auf die flüchtigen Sehenswürdigkeiten der Bezirke Moabit und Wedding. Kiezkneipen, Brandwände, Traditionsgeschäfte, Brachen, Werkstätten, Ghostsigns & Grafitti, etc. Orte und Zeitzeichen, die uns beim Kiezspaziergang über Jahrzehnte Orientierung gegeben haben und die nun mehr und mehr aus dem Stadtbild verschwinden: Ikonen des Alltags.

 

Zu den Künstler:innen

Agnes Lörincz ist Malerin, geboren in Székelykeresztúr, Siebenbürgen / Rumänien, studierte an der Kunsthochschule in Klausenburg und lebt seit 1985 in der Bundesrepublik Deutschland, seit 2008 in Berlin.

Auf der Suche nach der Seele Berlins dokumentiert der Fotograf Alexander Steffen seit mehr als 15 Jahren die Veränderungen im städtischen Raum. In Berlin, wie in vielen Städten, werden die Folgen der Gentrifizierung immer sichtbarer: Kleine familiengeführte Läden verschwinden aus dem Stadtbild, die Sub- und Kiezkultur verliert ihre Freiräume, auf Brachflächen entstehen renditegetriebene Großbauprojekte. Auch wenn die Bilder um die Vergangenheit kreisen, ist Vanishing Berlin kein historischer Exkurs, es ist vielmehr eine Auseinandersetzung mit der Dynamik und dem Tempo der Gegenwart. 1967 in Berlin geboren, Politik Studium, Verlag Dirk Nishen, Galerie transition, Berlinale. Seit 2012 regelmäßige Ausstellungen und Veröffentlichungen.

Lorant Syzathmary ist Fotograf, geboren in Sächsisch-Regen / Siebenbürgen, Rumänien, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Geographie an der Uni Stuttgart und lebt seit 1980 in Deutschland. Er lebt und arbeitet in Berlin.

mowe.festival Programm

Zum ganzen Programm geht es hier → https://www.kunst-im-stadtraum.berlin/de/mowe-festival 

An die Künstler*innen und Festival-Partner*innen: Faltpläne und Poster liegen an folgenen Locations bereit und können abgeholt werden. 

  • Quartiersbüro Beusselstraße Rostocker Str. 35, 10553 Moabit Mo–Fr, 10–16 Uhr
  • Mitte Museum Pankstraße 47, 13357 Wedding So–Fr, 10–18 Uhr
  • Galerie Wedding Müllerstraße 146/147, 13353 Wedding Mo–So, 10–18 Uhr
  • Poligonal Büro (außerhalb des Festivalgebiets) Engeldamm 28, 10179 Mitte Abholung bitte nach Absprache: info@poligonal.de

 

Dokumente zum Download

Quartiersmanagement Beusselstraße

Rostocker Str. 35
10553 Berlin
Tel. 030 39 90 71 95
Fax 030 39 90 71 97
qm-moabit@stern-berlin.de

Di.: 10-12 Uhr + 14-16 Uhr

Do.: 10-12 Uhr

S.T.E.R.N.
Gesellschaft der
behutsamen Stadterneuerung mbH

Straßburger Straße 55
10405 Berlin
Tel. 030 44 36 36 10
info@stern-berlin.de
www.stern-berlin.com