Raum für Regen, Raum für Leben
Mehr Grün, weniger Versiegelung: Das Bezirksamt Mitte setzt ein neues Entsiegelungsprojekt für einen klimaangepassteren öffentlichen Raum um.
In Berlin-Mitte sind rund 60 % der Flächen versiegelt – also mit Asphalt, Beton oder Pflaster bedeckt. Gerade im Straßenraum hat das Folgen: Regenwasser kann schlechter versickern, die Flächen heizen sich im Sommer stark auf und Pflanzen und Bäume haben weniger Raum.
Mit dem Projekt „Raum für Regen, Raum für Leben“ soll deshalb öffentlicher Raum entsiegelt und ökologisch aufgewertet werden. Insgesamt sollen rund 2.000 m² Fläche entsiegelt werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten „Grünen Gullys“: Rund um bestehende Straßenabläufe werden Flächen geöffnet, begrünt und mit durchlässigen Bodenschichten versehen. Regenwasser kann dort zunächst versickern, statt direkt in die Kanalisation zu fließen. So steht mehr Wasser für Bäume und Pflanzen zur Verfügung und die Verdunstung trägt zur Abkühlung des Stadtklimas bei.
Geplant sind außerdem großflächigere Entsiegelungen im Straßenraum, beispielsweise in Randbereichen oder zwischen bestehenden Bäumen.
Das Projekt wird über das KfW-Programm 444 „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ des Bundesumweltministeriums gefördert und vom Bezirksamt Mitte von Berlin umgesetzt.
Weitere Informationen:
Der digitale Flyer des Bezirksamts informiert ausführlicher über die Ziele und geplanten Maßnahmen.
Bildrechte: Bezirksamt Mitte von Berlin
Stand: April 2026